Statement

 

Meine Kunst sucht das Verbindende anstelle des Trennenden,

das Versöhnende anstelle der Rache.

 

Meine Kunst möchte ihre Arme zu einer Flügelgeste ausbreiten,

sie ist bereit, einem Anderen, einem Neuen und Fremden mit Vertrauen gegenüber zu treten.

Sie ist ungepanzert, bereit zur Umarmung.

 

Wie ist es möglich, dass der eine vor Glück lacht, der andere aber im Unglück weint,

warum muss der eine Hunger leiden, darf der andere in Sattheit baden?

Wie ist es möglich, dass der eine in Frieden lacht, der andere aber an Gewalt zerbricht?

 

In den Augen der Kinder sehen ich die volle schattenlose Liebe,

die mich beschämt in meinen Versuchen, diese Welt aus Recht und Unrecht,

Wärme und Kälte, Vergebung und Rache zu begreifen. 

Diese volle schattenlose Liebe aber ist die Quelle,

nach der meine Kunst und mein Leben zu suchen nicht aufhört.

 

Meine Kunst will berühren und verwandeln, schützen und wachsen lassen.

Ob sie das auch kann, weiß ich nicht,

aber ich habe mich dafür entschieden,

es auf diese Weise zu versuchen.

 

Meine Kunst zerstört niemandes Haus, vergiftet niemandes Brunnen,

stiehlt niemandes Glauben. Sie verspricht keinen Triumph des Einen über den Anderen

sondern ist der Triumph von Träumen und Hoffnungen.

 

Meine Kunst möchte den Menschen helfen,

sich für einander und für die Welt um sie herum zu entscheiden,

um in Freiheit und Frieden miteinander die wachsenden, endlosen Wunder des Lebens,

seine ausströmende Pracht anzustaunen.

 

Meine Kunst feiert das Leben.